Psychotherapie

Das Authentischste an uns ist unsere Fähigkeit zu erschaffen, zu erdulden, uns zu verändern, zu lieben und stärker zu sein als unsere Leiden.

Ben Okri

Das Leben stellt uns von Zeit zu Zeit vor Hürden, die alleine kaum zu bewältigen sind. Sich dabei Hilfe zu holen, zeugt von innerer Stärke, auch wenn es sich häufig gegenteilig anfühlt.

Basis meiner Arbeit bildet die kognitive Verhaltenstherapie. Ihr liegt eine ganzheitliche Sichtweise des Menschen zugrunde. Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen und konkrete Handlungen beeinflussen sich gegenseitig. Sie sind durch Erfahrungen geprägt, die wir im Laufe des Lebens machen. Alle diese Bereiche wirken sich auf unser Befinden aus und werden daher in die Psychotherapie einbezogen. Daraus ergibt sich in der Verhaltenstherapie ein breites Spektrum an Behandlungsmethoden. Kognitive Verhaltenstherapie ist wissenschaftlich fundiert und von den Krankenkassen anerkannt. Als weitere in ihrer Wirksamekeit ebenfalls wissenschaftlich belegte therapeutische Verfahren wende ich Schematherapie, Achtsamkeitsmeditation, EMDR und energetische Psychotherapie an.

In meiner therapeutischen Arbeit stelle ich die individuellen Bedürfnisse und Schwierigkeiten meiner Patientinnen oder Patienten in den Mittelpunkt, das lösungsorientierte Vorgehen wird genau darauf abgestimmt. Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen mir und meinen Patientinnen oder Patienten ist für mich von grundlegender Bedeutung für eine gelingende Therapie. Während des gesamten Therapieprozesses sind meine Patientinnen oder Patienten aktiv und eigenverantwortlich beteiligt. Wertschätzung, Akzeptanz und Transparenz prägen meine therapeutische Grundhaltung.

Schwerpunkte meiner Arbeit sind:

  • Angst- und Panikerkrankungen, Phobien, soziale Ängste
  • Depressionen, Selbstwertstörungen
  • Traumafolgen (PTBS, dissoziative Störungen, komplexe Traumafolgestörungen)
  • Zwangshandlungen und -gedanken
  • Psychische Belastungen bei akuten und chronischen Erkrankungen sowie bei Behinderungen
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) bei Erwachsenen
  • Schmerzstörungen
  • Spirituelle Fragestellungen

Kognitive Verhaltenstherapie

Ziel der kognitiven Verhaltenstherapie ist es, Menschen zu helfen, selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben zu gestalten. In der Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass menschliches Verhalten, Denken und Fühlen zum großen Teil erlernt ist. Folglich ist es auch veränderbar beziehungsweise verlernbar. Der Schwerpunkt der verhaltenstherapeutischen Arbeit liegt beim aktuellen Erleben und Verhalten. Häufig steht am Beginn die Klärung dessen, was den vorliegenden Problemen zugrunde liegt, also oftmals auch der biographischen Hintergründe. Die Therapie setzt darauf, vorhandene Stärken auszubauen, die Selbstheilungskräfte anzuregen und durch Übungen, neue Erfahrungen und Lernprozesse Besserung und persönliche Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Schematherapie

Tief verankerte, häufig schon früh im Leben erworbene emotionale Muster werden Schemata genannt und lassen sich mit Hilfe der Schematherapie verändern. Waren sie zur Bewältigung von Problemen in der Kindheit und Jugend oft notwendig, so führen sie im Erwachsenenalter mitunter selbst zu Schwierigkeiten, beispielsweise zu überhöhten Ansprüchen an sich selbst oder zur ständigen Anpassung an Andere. In der Therapie werden die Schemata systematisch herausgearbeitet. Die dahinter liegenden Bedürfnisse werden geklärt und ein neuer Umgang damit eingeübt.

Achtsamkeit und Mitgefühl

Achtsamkeit und Mitgefühl sind die Basis für inneres Wachstum und erweisen sich als äußerst hilfreich im Umgang mit den Herausforderungen, vor die das Leben uns stellt. Neben der Anwendung in Einzeltherapien vermittle ich beides auch in Kursen für MBCT und MSC. In den Kursbeschreibungen finden Sie Näheres über die Meditationsübungen zu Achtsamkeit und Mitgefühl.

Einen körperorientierten Ansatz zu persönlicher und spiritueller Heilung bietet der sogenannte Realization Process von Judith Blackstone. In der von ihr entwickelten spirituellen Psychotherapie werden über Meditationsübungen die subtilsten und tiefgründigsten Bewusstseinsebenen angesprochen. Dies stabilisiert die Meditationspraxis. In spezifischen Übungen werden im Körper verankerte Haltemuster zugänglich, wie sie jeder Mensch im Laufe seiner psychologischen Entwicklung als Reaktion auf unangenehme Erfahrungen entwickelt. Mithilfe der Übungen können diese Muster aufgelöst werden. Dies führt zu einer wohltuenden Balance von Gefühlen, Gedanken und Körperempfindungen. Dies ermöglicht insbesondere Hochsensiblen eine Verankerung im Körper, die sie im Umgang mit der Außenwelt maßgeblich stabilisieren kann.

Traumatherapie mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

Immer wieder erleben Menschen sehr beeinträchtigende Ereignisse, mit deren Verarbeitung die Seele überfordert ist. Es kann zu einer Traumafolgestörung kommen, wenn Erinnerungen an belastende Ereignisse unter Stress dysfunktional abgespeichert werden, beispielsweise unvollständig oder in aufdringlichen Bildern. Hier hat sich EMDR als hochwirksame Therapieform erwiesen. In einer ersten Phase der Stabilisierung werden Fertigkeiten vermittelt, um mit Alltagsproblemen umgehen und sich ein Stück weit eigenständig trösten und beruhigen zu können. Dann erfolgt die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung: Im sicheren und geschützten Rahmen der Therapie werden die Traumainhalte gezielt aktiviert. Gleichzeitig wird abwechselnd die rechte und die linke Seite stimuliert, indem z. B. die Augen hin und her bewegt werden. Diese sogenannte bilaterale Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Auf diese Weise verblassen die quälenden Erinnerungen Schritt für Schritt, können aber noch wie unbelastete biographische Erinnerungen abgerufen werden. Die Symptome des Traumas werden so aufgelöst. Dank umfangreicher wissenschaftlicher Nachweise der Wirksamkeit ist EMDR mittlerweile von den Krankenassen als Methode der Traumatherapie anerkannt. Das Anwendungsspektrum hat sich stetig erweitert, so dass auch Depressionen, Ängste und psychosomatische Störungsbilder mit EMDR behandelt werden können.

Energetische Psychotherapie mit EDxTM (Energy Diagnostic & Treatment Methods)

Als weitere therapeutische Herangehensweise ist mir EDxTM wertvoll geworden. Energiepsychologie betrachtet die Beziehungen von Emotion, Kognition, Körper und Verhalten als Energiesysteme, etwa bei der Leitung elektrischer Impulse im Nervensystem oder bei biochemischen Reaktionen. Ein Ungleichgewicht des Energieflusses kann sich in emotionalen und körperlichen Störungen auswirken. EDxTM macht sich zunutze, dass sich auch psychische Belastungen über die Stimulation von Akupunkturpunkten regulieren lassen. Nach einem diagnostischen Prozess werden psychische oder psychosomatische Beschwerden gedanklich und emotional fokussiert. Gleichzeitig werden Akupunkturpunkte von der betroffenen Person selbst mit den Fingern durch Massieren oder Klopfen stimuliert. Dadurch wird das Energiesystem des Körpers in Balance gebracht, was ein Abklingen der Beschwerden bewirkt. Die Wirksamkeit der energetischen Psychologie ist mittlerweile in über 60 wissenschaftlichen Studien belegt.

Ich biete auch Therapien in englischer Sprache an.

Kostenübernahme

Ich führe eine Privatpraxis. In der Regel werden die Kosten für eine Psychotherapie von den privaten Krankenversicherungen bzw. Beihilfestellen nach ordnungsgemäßer Antragstellung übernommen. Meine Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Selbstzahlerinnen und Selbstzahlern biete ich im Rahmen der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) individuell vereinbarte Sätze an.